Schule für Handwerk und Gestaltung
Höhere Fachschule für Farbgestaltung
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Adrian Bättig

Kunsthistoriker und Künstler, lic. phil. I / MA
http://www.adrianbaettig.ch

Module: AM03.121 | WM07.121

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Adrian Bättig, Portrait
Adrian Bättig

Berufliche Tätigkeit
Ich habe an der Universität Zürich Kunstgeschichte und Germanistik sowie an der Hochschule Luzern Bildende Kunst studiert und mich seither immer wieder mit Farbgestaltung beschäftigt, besonders mit historischen, handwerklichen und psychologischen Aspekten. Daneben interessieren mich alle grafisch orientierten Medien wie Zeichnung, visuelle Kommunikation, Konzeptkunst und Schrift. Entsprechend meinen Interessen vermittle und for-sche ich – als Dozent, Autor von Essays, Berater, Künstler. Meine Vision ist die Verbindung von Kennen und Können, von Kopf, Hand und Herz, die ich immer von neuem zu realisieren und zu vermitteln versuche. Über den gestalterischen Bereich hinaus betätige ich mich auch kulturpolitisch, im Vorstand einer Gruppe des Berufsverbandes Visarte und sozial, als Mitglied der Siedlungskommission meiner Wohnbaugenossenschaft in Zürich-Oerlikon.

Mein Engagement am Haus der Farbe
Am Haus der Farbe unterrichte ich in den Aufbaumodulen Farbe in der Natur und Kulturgeschichte des Handwerks sowie im Weiterbildungsmodul Kulturgeschichte der Farbe. Mir gefallen diese Engagements, weil sie sich an den Schnittstellen zwischen Theorie und Praxis bewegen. Ebenfalls schätze ich am Haus der Farbe das Unterrichten im Team und das inspirierende Ambiente eines Ortes, der zwischen Bildungs- und Arbeitswelt vermittelt.

Das ist mir wichtig
Farbe gefällt mir, wenn sie mit ihrem Kontext kommuniziert. Diese Kommunikation kann direkt oder subtil, spielerisch oder funktional sein – ausschlaggebend sind die Erfordernisse der jeweiligen gestalterischen Situation. Gestaltung und Handwerk sollen kommunikativ, innovativ und adäquat sein, dürfen aber auch emotionale Elemente enthalten. Am wichtigsten scheint mir, dass sie ein lebendiges Zeugnis eines kreativen Prozesses ablegen, das benutzbar und anregend ist.

Die Antike war farbig, Applica 23-24/2008 (PDF)
Die ehrliche Auffassung von Farbe, Applica 7/2009 (PDF)
Von knallbunt bis erdigbraun: Die Sechziger- und Siebzigerjahre, Applica 3/2010 (PDF)