Nachdiplomlehrgang |
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Der städtische Raum wird nicht allein durch seine architektonischen Volumen und räumlichen Strukturen charakterisiert. Material und Farbgebung der Oberflächen sind ebenso prägend wie die allgegenwärtige Fülle an Bildern, Zeichen, Ornamenten. Dieses Zusammenspiel von sich überlagernden visuellen Phänomenen bildet eine dichte Gestaltungs- und Kommunikationsmembran und erzeugt eine Vielfalt an Stimmungen und Erlebensräumen. Ein derart komplexer und diffuser Gestaltungsraum konfrontiert mit Fragen und Verantwortungsdimensionen, die über ästhetische Aspekte hinaus auch in eine städtebauliche, politische, soziale und ökonomische Ebene hineinreichen. Dieser Lehrgang vermittelt die Fähigkeit zur Wahrnehmung, Bewertung und Einschätzung öffentlicher Räume sowie zur Entwicklung eigener kreativer und kontextbezogener Raum- und Farbkonzeptionen. Dabei reflektieren Sie die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Akteure und NutzerInnen des öffentlichen Raums. Die erworbenen Kompetenzen können im Bereich der Architektur, des Hoch- und Tiefbaus, der Stadt- und Quartierentwicklung sowie des Standortmarketings eingesetzt werden. In diesem Sinne dienen sie auch zur Gestaltung von Konsum- und Erlebnissphären, für die Koordination von Werbekampagnen oder von temporären Events. Die aktuellen Daten finden Sie unter der Rubrik «Anmeldeformulare».
Ziel des LehrgangsDie Stadt als Oberflächen- und Farbphänomen neu lesen und gestalterische Interventionen im städtischen Raum situationsgerecht konzipieren.
LehrgangsleitungUlrich Binder, Künstler, Publizist und Ausstellungsmacher, Dozent ZHdK und Haus der Farbe
DozentInnen und ReferentInnenErik Dettwiler, Künstler | Barbara Emmenegger, Soziologin, Dozentin HSA Hochschule für Soziale Arbeit Luzern | Mischa Gallati, Historiker und Volkskundler | Martina Guhl, Architektin, MSc Psychologie | Theresa Gürtler-Berger, Professorin für Bauwerkerhaltung und Denkmalpflege, Universität Stuttgart | Isabel Haupt, Architektin und Architekturhistorikerin | Werner Huber, Architekt, Redaktor bei Hochparterre | Maria Korzec Gorko, Architektin. | Thomas Kovári Architekt, Assistent ETHZ | Jürgen Krusche, Künstler| Fredi Klaus, Architekt, Amt für Städtebau Zürich, Denkmalpflege | Jacqueline Parish, Lanschaftsarchitektin | Severin Perrig, Kulturwissenschaftler | Beat Soller, Farbgestalter, Dozent Haus der Farbe | Jörg Stollmann, Architekt, INSTANT Architekten | Andreas Volk, Dozent Studienbereich Theorie ZHdK | Michael Widrig, Architekt, Assistent ETHZ
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Modulübersicht |
BESCHREIBUNG DES GESAMTEN LEHRGANGS ALS PDF | |
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FA07: FARBEN DER STADT LESEN (56 Lektionen) |
Den städtischen Raum als Farbphänomen wahrnehmen, analysieren und dokumentieren. | |
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FA08: KUBATUR UND OBERFLÄCHE (56 Lektionen) |
Raumsituationen analysieren und mittels Farb- und Materialwahl spezifische Raumwirkungen erzeugen. | |
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FA09: DAS BEWEGLICHE STADTBILD (56 Lektionen) |
Den Einfluss von flüchtigen Farbphänomenen erkennen und in eigenen Gestaltungsideen berücksichtigen. | |
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FA10: WITTERUNG IN DER STADT (56 Lektionen) |
Den Einfluss von zeitgebundenen klimatischen Faktoren wie Licht, Wetter, Jahreszeiten, Verwitterung in Gestaltungskonzepte integrieren. | |
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FA11: VERWALTUNG URBANER AUFMERKSAMKEIT (56 Lektionen) |
Farbe als Element der Aufmerksamkeitsbindung und Orientierungshilfe gezielt einsetzen. | |
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FA12: IDENTITÄT DER STADT (56 Lektionen) |
Farbe als Image- und Identitätsbildendes Instrument in temporären Interventionen sowie langfristigen Eingriffen differenziert einsetzen. | |
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