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Allgemeine Informationen
zum Diplomlehrgang Farbgestalter/in HF


Voraussetzungen und Zielpublikum

Die Höhere Fachschule für Farbgestaltung wurde 1995 gegründet, um primär dem Beruf der Malerin und des Malers eine neue kreative Ausrichtung zu geben. Doch schon von Anfang an hat sich die Schule Interessentinnen und Interessenten aus verschiedensten gestalterischen Berufen geöffnet.

Unabhängig von Ihrer Grundbildung sind gestalterische Begabung und Eigeninitiative sowie Interesse an Farbe, Architektur und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen wichtige Voraussetzungen für den erfolgreichen Besuch des Lehrgangs. Zudem verfolgen Sie das Ziel, Farbkonzepte zu entwerfen, zu präsentieren und diese auch materialgerecht umzusetzen. Unsere bisherigen Studierenden besassen Grundausbildungen als Malerinnen, Hochbauzeichner, Dekorationsgestalter, Schriftenmaler, Stukkateure, Floristinnen, Modellistinnen, Schneiderinnen, Schreinerinnen, Textildesigner, Grafiker, Typografinnen u.v.a.

Dank dieser breit gefächerten Herkunft unserer Studierenden ergibt sich im und um den Unterricht ein reger Austausch von vorhandenem Wissen, persönlichen Gesichtspunkten und gestalterischen Auffassungen. Daraus entstehen interessante Auseinandersetzungen und ertragreiche Teamarbeiten, die auch im Berufsleben nach der Ausbildung ihren Fortgang finden können.


Zulassungsbedingungen

Die Zulassung zum Diplomlehrgang Farbgestaltung erfolgt entweder über die Aufnahmeprüfung oder über den erfolgreichen Abschluss eines gestalterischen Kurses der Farbwerkstatt (WM01-WM06) und einem persönlichen Aufnahmegespräch. Die Aufnahmeprüfung dauert einen Tag und besteht aus drei Teilen: einer gestalterischen Aufgabe, einer Beurteilung der mitgebrachten Arbeitsmappe und einem Gespräch über Ihre Motivation, Ihre berufliche Qualifikation und gestalterische Erfahrung. In Ihrer persönlichen Arbeitsmappe sollten Sie verschiedene Aspekte Ihres gestalterischen Schaffens aus jüngerer Zeit dokumentieren (z.B. Skizzen, Gemälde, Fotoserien).


Eidgenössisch anerkannter Diplomabschluss

Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls «Farbgestaltung von A-Z» (mit Diplomarbeit) erhalten Sie den eidgenössisch anerkannten Titel dipl. Farbgestalterin HF/Farbgestalter HF. Das Diplom weist Sie als Spezialistin oder Spezialisten für Farbe am Bau aus. Der Abschluss ist seit 1998 vom Bundesamt für Bildung und Technologie (BBT) anerkannt.


Unterricht im Modulsystem

Der Diplomlehrgang ist als modularer Bausatz konzipiert, bei dem Sie in jedem Modul eine spezifische Handlungskompetenz aus dem Berufsfeld der Farbgestaltung erwerben. Dementsprechend orientieren sich die Lernziele und Inhalte an den praktischen Anforderungen des Berufs. Die projektorientierten Module sind fächerübergreifend angelegt und werden von einem Team von Dozierenden aus verschiedenen Spezialgebieten unterrichtet. Jedes Modul bildet eine in sich geschlossene Lerneinheit, die mit einem Kompetenznachweis abgeschlossen wird. Für jedes erfolgreich abgeschlossene Modul erhalten Sie ein Testat. Durch das Zusammenfügen der erforderlichen Module gelangen Sie zum eidgenössisch anerkannten Diplomabschluss in Farbgestaltung.


Einzelne Module besuchen

Da jedes Modul eine in sich abgeschlossene Einheit bildet und zu einer klar definierten Handlungskompetenz führt, können Module des Diplomlehrgangs Farbgestaltung auch einzeln besucht werden. In diesem Fall ist die Zulassung individuell geregelt, d.h. Sie müssen die modulspezifischen Zulassungsbedingungen erfüllen. Diese Bedingungen können Sie der jeweiligen Beschreibung der Module entnehmen. Schliessen Sie ein Modul als Einzelkurs erfolgreich mit dem fakultativen Kompetenznachweis ab, erhalten Sie ein Zertifikat. Wenn Sie nach dem Besuch eines Moduls auf den Nachweis der erworbenen Kompetenz verzichten, erhalten Sie eine Kursbestätigung. Die mit Kompetenznachweis abgeschlossenen Module werden bei einem allfälligen späteren Einstieg in den Diplomlehrgang angerechnet.


Unsere Dozentinnen und Dozenten

Unser Dozententeam vereint ausgewiesene Fachleute mit Praxiserfahrung in unterschiedlichen Berufen, Tätigkeitsfeldern und Disziplinen. Handwerker, Gestalterinnen, Künstler, Akademikerinnen vermitteln in fächerübergreifenden Modulteams die verschiedensten Fassetten der Farbgestaltung - von den Materialkenntnissen über gestalterische Fertigkeiten bis zur wahrnehmungs-psychologischen und kulturhistorischen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Farbe. Unsere Dozentinnen und Dozenten verfügen zudem über eine Ausbildung in Methodik und Didaktik und/oder über mehrjährige Unterrichtserfahrung.
© Haus der Farbe / Langwiesstrasse 34 / 8050 Zürich / Tel. 044 493 40 93 / Fax. 044 493 41 92 / info@hausderfarbe.ch

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